Windward Bio holt USD 165 Mio. für seine Immunologie-Pipeline

- Windward Bio (Basel) schliesst eine Crossover-Runde über USD 165 Mio. ab (rund CHF 186 Mio.).
- Angeführt von OrbiMed, mit allen bestehenden Series-A-Investoren wie Novo Holdings und Blue Owl.
- Das Geld fliesst in langwirksame Antikörper-Therapien gegen schwere immunologische Erkrankungen.
- Gesamtkapital seit Gründung 2024: über USD 350 Mio.
Das Basler Biotech Windward Bio legt nach: Nur gut ein Jahr nach dem Start fliesst erneut ein dreistelliger Millionenbetrag in die Kasse. USD 165 Mio. sollen die klinischen Studien beschleunigen.
Was passiert ist
Windward Bio hat eine Crossover-Finanzierung über USD 165 Mio. abgeschlossen, umgerechnet rund CHF 186 Mio. Das Unternehmen mit Sitz in Basel entwickelt langwirksame Antikörper-Therapien gegen schwere immunologische Erkrankungen. Erst 2024 gegründet und Anfang 2025 mit einer Series A über USD 200 Mio. an den Start gegangen, zählt Windward zu den kapitalstärksten jungen Biotechs der Schweiz. Insgesamt hat das Team in kurzer Zeit über USD 350 Mio. eingesammelt. Das frische Geld ist für die Weiterentwicklung der Pipeline und die laufenden klinischen Studien vorgesehen.
Wer investiert
Angeführt wird die Runde von OrbiMed, einem der grössten spezialisierten Healthcare-Investoren weltweit. Mit an Bord sind die bestehenden Series-A-Geldgeber Novo Holdings, Blue Owl Healthcare Opportunities, SR One, Omega Funds, RTW Investments, Qiming Venture Partners, Quan Capital und Pivotal bioVenture Partners. Der Begriff Crossover ist hier entscheidend: Solche Runden holen gezielt Investoren an Bord, die ein Unternehmen später auch an die Börse begleiten können. Windward positioniert sich damit sichtbar für einen möglichen Börsengang.
Langwirksame Antikörper als Wette
Der Ansatz von Windward zielt auf Therapien, die seltener verabreicht werden müssen als heutige Standardbehandlungen. Für Menschen mit chronischen immunologischen Erkrankungen kann das den Alltag spürbar erleichtern, weil Spritzen und Klinikbesuche seltener werden. Ein Teil der Wirkstoffkandidaten stammt aus Einlizenzierungen, unter anderem aus China. Das ist ein cleverer Weg, schnell eine breite Pipeline aufzubauen, ohne jedes Molekül selbst von Grund auf zu entwickeln. Der Markt für Immunologie-Präparate gehört seit Jahren zu den grössten und lukrativsten der Pharmabranche.
Unsere Einordnung
Basel bleibt ein Biotech-Schwergewicht, und Windward unterstreicht das eindrücklich. Das Tempo ist bemerkenswert: In rund 18 Monaten von der Gründung zu über einer Drittelmilliarde Dollar Kapital schafft kaum ein europäisches Biotech. Trotzdem gilt: Geld ist nicht gleich Erfolg. Der eigentliche Test kommt in der Klinik. Langwirksame Antikörper klingen überzeugend, doch entscheidend sind Wirksamkeit und Sicherheit in den laufenden Studien. Die prominente Investorenliste zeigt viel Vertrauen. Jetzt muss Windward liefern, was das Kapital verspricht: belastbare Daten. Wir bleiben dran.
Zum Startup
- Name
- Windward Bio
- Phase
- Growth
- Letzte Runde
- USD 165 Mio. (Crossover, 2026)
- Kanton
- Basel-Stadt
Quelle: startupticker.ch
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