valuemize holt siebenstellige Pre-Seed für seine Kostensoftware

- valuemize schliesst eine siebenstellige Pre-Seed-Runde ab.
- Die Firma ist in Zürich und München zuhause und macht Software für Produktkosten im gesamten Lebenszyklus.
- Investoren sind u.a. xdeck, HEARTFELT_, superangels, Prequel Ventures und PRXS sowie Ex-Manager von BCG, Celonis und McKinsey.
- Das Geld fliesst in KI-Funktionen, mit denen Teams ihre Stücklisten in natürlicher Sprache abfragen können.
Ein grosser Teil der Kosten eines Produkts steht schon fest, bevor es überhaupt gebaut wird. Genau hier setzt valuemize an – und sichert sich dafür eine siebenstellige Pre-Seed-Runde.
Was passiert ist
valuemize hat eine siebenstellige Pre-Seed-Finanzierung abgeschlossen. Die Firma ist in Zürich und München zuhause und verkauft Software für das Kostenmanagement über den gesamten Produkt-Lebenszyklus. Kern ist eine einfache, aber teure Wahrheit der Industrie: Rund 80 Prozent der späteren Kosten eines Produkts werden schon in der Entwicklung festgelegt – zu einem Zeitpunkt, an dem die wenigsten Teams die Kostenfolgen einer Design-Entscheidung sauber sehen.
Die Plattform verbindet Kostendaten aus ERP-Systemen oder Excel, reichert sie mit Marktdaten an und simuliert, was eine Änderung an der Stückliste kostet – bevor das Design fixiert ist. valuemize verspricht bis zu 20 Prozent tiefere Produktkosten und deutlich weniger Handarbeit bei Reporting und Datenpflege.
Wer investiert
An der Runde beteiligen sich xdeck, HEARTFELT_, OMA Business Angels, superangels, Prequel Ventures und PRXS Technology and Investment. Dazu kommen mehrere ehemalige Führungskräfte von BCG, Celonis und McKinsey sowie die Gründer des CDTM. Ein Investorenkreis, der viel Industrie- und Software-Erfahrung mitbringt – genau die Mischung, die ein B2B-Werkzeug für Hersteller braucht.
Ein grosser, zäher Markt
Produktkosten-Management ist bei vielen Herstellern bis heute ein Flickenteppich aus Excel-Dateien und Bauchgefühl. Das ist fehleranfällig und langsam. valuemize will daraus eine eigene Kategorie machen und legt jetzt KI obendrauf: Teams sollen ihre Stücklisten in natürlicher Sprache abfragen können, statt Tage mit dem Zusammensuchen von Zahlen zu verbringen. Der Markt ist gross, aber zäh – Industriekunden wechseln ihre Kostenprozesse nicht leichtfertig.
Unsere Einordnung
Uns gefällt, dass valuemize ein reales, teures Problem angeht statt einen KI-Trend zu reiten. Wer Herstellern hilft, Kosten früh sichtbar zu machen, spricht direkt über Marge – und Marge verkauft sich. Die grosse Frage ist die Geschwindigkeit: Kann ein junges Team die Kategorie besetzen, bevor grössere PLM- und ERP-Anbieter das Feld selbst bespielen? Der doppelte Standort Zürich und München bringt Nähe zu genau den Industriekunden im DACH-Raum, die valuemize gewinnen will. Ein solider Start – jetzt zählt die Umsetzung.
Quelle: thesaasnews.com
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