Porträt: Wie deskbird aus St. Gallen das hybride Büro organisiert

- SaaS aus St. Gallen für Workplace-Management und hybrides Arbeiten, gegründet 2020
- Gründer Ivan Cossu (CEO) und Jonas Hess (CPO), mit Wurzeln an der Universität St. Gallen
- USD 13 Mio. Series A im September 2023, u.a. mit ALSTIN Capital und AXA Venture Partners
- Vom Coworking-Marktplatz zur Workplace-Plattform pivotiert
🔎 Porträt – St. Gallen: Aus einem Coworking-Marktplatz wurde eine der meistfinanzierten Workplace-SaaS Europas.
Wer im hybriden Büro arbeitet, kennt das Problem: Wer ist wann da, und wo ist noch ein Platz frei? Genau hier setzt deskbird aus St. Gallen an. Wir haben uns die Firma angeschaut.
Was die Firma macht
deskbird ist eine SaaS-App für Workplace-Management und hybrides Arbeiten. Teams sehen auf einen Blick, wer wann im Büro ist, planen ihre Woche und buchen mit wenigen Klicks einen Arbeitsplatz. Für Unternehmen bedeutet das weniger Leerstand, bessere Flächennutzung und zufriedenere Mitarbeitende. Die Lösung richtet sich an Firmen jeder Grösse, die nach der Pandemie flexible Modelle etabliert haben.
Die Geschichte
deskbird wurde 2020 von Ivan Cossu (CEO) und Jonas Hess (CPO) gegründet. Cossu stammt aus St. Gallen, studierte an der dortigen Universität und sammelte Erfahrung bei Morgan Stanley und der Boston Consulting Group. Die beiden lernten sich bei einem früheren Arbeitgeber kennen. Ursprünglich startete deskbird als Coworking-Marktplatz – dann kam die Pandemie und mit ihr die Verlagerung ins hybride Arbeiten. Das Team pivotierte konsequent zur Workplace-Plattform, die heute den Kern des Geschäfts bildet.
Produkt & Technologie
Die App verbindet Desk-Booking, Wochenplanung und Bürobelegung in einer einfachen Oberfläche und integriert sich in gängige Kollaborationswerkzeuge. Der Fokus liegt auf Nutzerfreundlichkeit: Eine Buchung soll in Sekunden erledigt sein. Genau diese Einfachheit ist im überfüllten Markt der Büro-Tools ein echter Unterschied.
Markt & Wettbewerb
Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben – und damit der Bedarf an Werkzeugen, die es organisieren. Der Markt ist umkämpft, von grossen Facility-Suiten bis zu spezialisierten Booking-Apps. deskbirds Trumpf ist der klare Fokus auf einfache Bedienung und ein europäischer Vertriebsansatz. Nach eigenen Angaben hat sich der Umsatz binnen zwölf Monaten vervierfacht.
Finanzierung & Zahlen
Im September 2023 sammelte deskbird USD 13 Mio. in einer Series A ein, angeführt von ALSTIN Capital und AXA Venture Partners, mit Beteiligung bestehender Investoren wie session.vc, Rivus Capital und PortfoLion. Die Runde machte deskbird zu einer der meistfinanzierten Workplace-Management-SaaS Europas.
Unsere Einordnung
deskbird zeigt, dass man auch aus St. Gallen europaweit skalieren kann. Der Pivot vom Coworking-Marktplatz zur Workplace-Plattform war mutig und richtig getimt. Unsere Meinung: Der Markt ist voll, aber deskbirds Fokus auf Einfachheit und die solide Finanzierung geben dem Team gute Karten. Spannend wird, ob es den Vorsprung in einen klaren Marktführer-Status ausbauen kann.
Zum Startup
- Name
- deskbird
- Phase
- Series A
- Letzte Runde
- USD 13 Mio. (Series A, 2023)
- Kanton
- St. Gallen
Quelle: deskbird.com
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