LEDCity holt frisches Kapital für die Expansion

- LEDCity sammelte über zwölf Monate rund CHF 5 Mio. ein.
- Beteiligt: der Technology Fund, die Credit Suisse und Angels via SICTIC.
- Das System senkt den Stromverbrauch deutlich.
- Gegründet 2017 in Zürich von Patrik Deuss.
Licht, das sich selbst steuert und dabei Strom spart: LEDCity verkauft eine simple Idee sehr gut. Das Zürcher Cleantech hat sich frisches Kapital für die Expansion gesichert.
Die Finanzierung
LEDCity sammelte innerhalb von zwölf Monaten insgesamt rund 5 Millionen Franken ein — trotz des schwierigen Marktumfelds für Startups. Beteiligt waren unter anderem der Technology Fund, die Credit Suisse sowie Angel-Investoren über das Netzwerk SICTIC. Das Geld fliesst in Produktentwicklung und die internationale Expansion.
Wie es funktioniert
LEDCity rüstet Gebäude mit Beleuchtung aus, die sich selbst reguliert. Sensoren in jeder Lampe erfassen Bewegung und Tageslicht; Licht brennt nur dort, wo es gebraucht wird. Nach eigenen Angaben spart das System 50 bis 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlicher Beleuchtung — ohne dass jemand einen Schalter betätigt.
Warum das Timing gut ist
Energieeffizienz steht bei Unternehmen und öffentlichen Gebäuden ganz oben. Steigende Strompreise und Klimaziele machen Lösungen attraktiv, die sich schnell rechnen. Beleuchtung ist ein grosser Posten — und einer der einfachsten, an dem sich sparen lässt.
Der Markt ist hart umkämpft
Energieeffizienz ist ein Feld mit vielen Anbietern, von grossen Elektrokonzernen bis zu Spezialisten. LEDCity punktet mit einem Nutzen, den jeder sofort versteht: weniger Strom, tiefere Kosten. Die Kunst liegt jetzt in der Skalierung ins Ausland.
Warum Beleuchtung ein guter Hebel ist
Beleuchtung macht in vielen Gebäuden einen erheblichen Teil des Stromverbrauchs aus — und ist einer der einfachsten Posten, an dem sich sparen lässt. Anders als eine neue Heizung oder Fassade amortisiert sich intelligente Beleuchtung schnell. Das macht LEDCitys Angebot in Zeiten hoher Energiepreise besonders attraktiv.
Ausblick
Die Sensoren in jeder Lampe liefern nebenbei Daten über die Nutzung von Räumen — eine Grundlage für smarte Gebäude. Wer die Beleuchtung intelligent macht, hat den Fuss in der Tür für viel mehr. Die eigentliche Prüfung bleibt die internationale Skalierung.
Unsere Einordnung
Der Markt für Energieeffizienz ist hart umkämpft. LEDCity punktet mit einer klaren Geschichte. Unsere Einschätzung: 5 Millionen Franken sind solide, aber kein Sprungbrett in die Weltspitze — LEDCity muss beweisen, dass sich das Modell auch international rechnet. Gelingt das, wird aus einer guten Idee ein grosses Geschäft.
Zum Startup
- Name
- LEDCity
- Phase
- Growth
- Letzte Runde
- CHF 5 Mio. (2023/24)
- Kanton
- Zürich
Quelle: crunchbase.com
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