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Kyra erhält CHF 150'000 von InnoBooster gegen Netzengpässe

Redaktion·14. Juli 2026·3 Min.
Kyra erhält CHF 150'000 von InnoBooster gegen Netzengpässe
In 30 Sekunden gelesen
  • Kyra erhält CHF 150'000 vom Foerderprogramm InnoBooster der Gebert-Ruef-Stiftung.
  • Das ETH-Umfeld-Startup baut KI-Software, die Engpaesse im Stromnetz vorhersagt.
  • Das Modell prognostiziert Netzengpaesse von Minuten bis 20 Jahre im Voraus.
  • Gruender sind Andrej Stankovski und Anna Varbella mit Erfahrung in Strommaerkten und KI.

Das Zürcher Deeptech-Startup Kyra erhält CHF 150'000 von InnoBooster. Seine KI-Software will Stromnetze durchschaubar machen. Und damit ein Milliardenproblem der Energiewende loesen.

Was passiert ist

Kyra gehoert zur neuen InnoBooster-Kohorte der Gebert-Ruef-Stiftung. Das Programm foerdert Hochschulgruender, die die zweite Venture-Kick-Stufe erreicht haben, mit bis zu CHF 150'000 ueber maximal 18 Monate. Kyra teilt sich die Runde mit zwei weiteren Deeptech-Teams. Das Geld fliesst in Forschung und Entwicklung der Prognosesoftware.

Wer dahinter steht

Hinter Kyra stehen Andrej Stankovski und Anna Varbella. Beide kommen aus dem Umfeld der ETH Zürich. Zusammen bringen sie mehr als neun Jahre Erfahrung in Strommaerkten und kuenstlicher Intelligenz mit. Der Foerderer ist die Gebert-Ruef-Stiftung, eine der aktivsten privaten Wissenschaftsstiftungen der Schweiz.

Das Problem: blinde Flecken im Netz

Europas Stromnetze stossen an ihre Grenzen. Engpaesse sind laut Kyra ein Milliardenhindernis fuer die Energiewende. Stromhaendler, Entwickler von Solar- und Windparks und Betreiber von Rechenzentren handeln oder bauen oft blind. Sie kennen die Grenzen im Netz nicht. Die Folge sind verpasste Chancen, haeufige Abregelungen und lange Warteschlangen fuer neue Anschluesse. Kyra setzt genau hier an. Das physikinformierte Modell prognostiziert Netzengpaesse von wenigen Minuten bis zu 20 Jahre voraus. Damit sollen Haendler besser handeln, Standorte sicherer gewaehlt und erneuerbare Projekte rentabler werden.

Unsere Einordnung

CHF 150'000 sind kein grosser Scheck. Aber Kyra greift ein Thema auf, das immer wichtiger wird. Der Ausbau der Erneuerbaren scheitert heute selten an der Technik. Er scheitert am Netz. Wer Engpaesse vorhersagen kann, spart bares Geld und Nerven. Genau das macht den Ansatz interessant. Der Zeitpunkt passt zudem perfekt. Rechenzentren fuer KI treiben den Stromhunger in die Hoehe. Netzengpaesse werden dadurch zum Dauerthema. Kyras grosse Aufgabe ist der Beweis in der Praxis. Prognosen sind nur so gut wie ihre Treffsicherheit. Liefert das Modell verlaessliche Zahlen, hat Kyra ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Wir finden: Das ist eines der spannenderen Energie-Startups aus dem ETH-Umfeld. Wir bleiben dran.

Zum Startup

Name
Kyra
Phase
Pre-Seed
Letzte Runde
CHF 150'000 (InnoBooster, 2026)
Kanton
Zürich
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Quelle: grstiftung.ch

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