Flyability schickt Drohnen dorthin, wo Menschen nicht hinkommen

- Flyability baut Drohnen für enge, gefährliche Räume.
- Die Drohnen tolerieren Kollisionen.
- Einsatz in Tanks, Minen und Kraftwerken.
- Inspektion wird sicherer und günstiger.
Manche Orte sind für Menschen zu eng oder zu gefährlich. Flyability aus der Waadt baut Drohnen, die genau dorthin fliegen — und macht Inspektionen sicherer.
Die Technik
Ein Schutzkäfig macht die Drohnen kollisionstolerant. Sie können an Wände stossen, ohne abzustürzen. So inspizieren sie Tanks, Minen, Kessel und Kraftwerke von innen — Orte, die dunkel, eng und riskant sind. Kamera und Licht liefern dabei Bilder, die sonst nur unter grossem Aufwand zu bekommen wären.
Warum das ein echtes Problem löst
Industrieanlagen müssen regelmässig geprüft werden. Bisher hiess das oft: Anlage stilllegen, Gerüste bauen, Menschen in gefährliche Räume schicken. Das ist teuer, langsam und riskant. Eine Drohne erledigt dieselbe Inspektion in einem Bruchteil der Zeit — ohne dass jemand sein Leben riskiert.
Der Markt
Von der Öl- und Gasindustrie über Energieversorger bis zur Chemie: Überall gibt es Anlagen, die von innen geprüft werden müssen. Der Bedarf ist gross und weltweit. Flyability hat sich mit seinem Nischenprodukt früh als Referenz für diese Art von Inspektion etabliert.
Der Markt und die Konkurrenz
Der Markt für industrielle Inspektion wächst mit dem Druck, Anlagen sicherer und günstiger zu warten. Flyability ist mit seiner Nische — geschlossene, dunkle Räume wie Tanks, Kessel und Schächte — früh dran und gilt als Referenz. Konkurrenz kommt von allgemeinen Drohnenherstellern, doch der Schutzkäfig und die spezialisierte Software sind ein echter Vorsprung, der sich nicht über Nacht kopieren lässt.
Ausblick
Die nächste Stufe ist mehr Autonomie: Drohnen, die selbstständig durch komplexe Anlagen navigieren und die Daten automatisch auswerten. Wer diesen Schritt zuerst zuverlässig schafft, macht Inspektion von einem seltenen Spezialeinsatz zur günstigen Routine — und vergrössert den Markt um ein Vielfaches. Genau darin liegt Flyabilitys grösste Chance.
Unsere Einordnung
Flyability löst ein Problem, das teuer und gefährlich ist — und das jeden Industriebetrieb betrifft. Solche klaren Nutzenversprechen setzen sich durch. Unsere Einschätzung: Der Vorsprung liegt im Spezialwissen für geschlossene Räume, wo normale Drohnen versagen. Solange Flyability diese Nische besetzt hält, ist das ein starkes, verteidigbares Geschäft. Ein gutes Beispiel für Schweizer Robotik mit realem Einsatz.
Zum Startup
- Name
- Flyability
- Phase
- Growth
- Kanton
- Waadt
Quelle: startupticker.ch
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