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Tech4Trust 2026: 30 Startups sollen KI vertrauenswürdig machen – 15 davon aus der Schweiz

Redaktion·5. Okt. 2026·3 Min.
Tech4Trust 2026: 30 Startups sollen KI vertrauenswürdig machen – 15 davon aus der Schweiz
In 30 Sekunden gelesen
  • Trust Valley hat 30 Startups für die achte Tech4Trust-Runde ausgewählt, 15 aus der Schweiz und 15 aus dem Ausland.
  • Die Schweizer Teilnehmer stammen vor allem aus den Kantonen Waadt und Genf. Fast alle sind Pre-Seed oder Seed, eines ist in der Series A.
  • Fokus der Runde: KI gegen Deepfakes, Datenlecks und böswillige Akteure absichern.
  • Jedes Startup erhält Mentoring und Training im Wert von CHF 100'000 über neun Monate.

Vertrauen wird zur Währung der KI. Das Programm Tech4Trust will genau dafür Startups bauen. Die neue Runde ist da, und die halbe Kohorte kommt aus der Schweiz.

Was passiert ist

Trust Valley hat die Kohorte der achten Tech4Trust-Runde vorgestellt, am EPFL SwissTech Convention Center. 30 Startups sind dabei, 15 aus der Schweiz und 15 aus dem Ausland. Zusammen vertreten sie 11 Länder auf mehreren Kontinenten. Die Schweizer Teilnehmer kommen vor allem aus der Waadt und aus Genf. Die meisten Firmen sind Pre-Seed oder Seed, eine hat bereits eine Series A hinter sich.

Als Schweizer Teilnehmer werden unter anderem genannt: Anyway Systems, Deeplink, Adopt-AI, AIKEYOS, skilder, NativeAI, Surelio, Smartibex AI und Origin Gateway. Eine vollständige Liste mit Beschreibungen liegt in der Mitteilung nicht vor.

Was das Programm bietet

Jedes Startup bekommt über neun Monate Mentoring und Training im Wert von CHF 100'000. Dazu gibt es Begleitung bei Finanzierung, Pilotprojekten und nachhaltigem Wachstum. Die Runde konzentriert sich darauf, KI gegen Bedrohungen wie Deepfakes, Datenlecks und böswillige Akteure abzusichern. Technologisch geht es um KI, Cybersecurity, Regulierung und Compliance, Datenschutz und Vertrauenstechnologien.

Die Bilanz der ersten sieben Runden: 200 Startups wurden begleitet, mit 75 Partnerorganisationen. Zusammen haben diese Firmen CHF 450 Mio. eingesammelt. Trust-Valley-CEO Lennig Pedron sagt, Vertrauen sei kein nachträglicher Gedanke, sondern die zwingende Voraussetzung dafür, dass KI angenommen werde.

Unsere Einordnung

Das Thema passt. Die Schweiz hat einen Ruf für Verlässlichkeit, Datenschutz und Neutralität. Wenn irgendwo ein Markt für vertrauenswürdige KI entstehen kann, dann hier. Tech4Trust gibt dieser Idee einen Rahmen, und die Zahlen zeigen, dass das Programm Wirkung hat: CHF 450 Mio. bei 200 Startups ist kein Zufall.

Zwei Dinge sehen wir kritisch. Erstens: Die Zahl 450 Mio. sagt nichts darüber, wie viel davon dem Programm zu verdanken ist. Zweitens: Fast alle Teilnehmer sind sehr früh dran. Ob daraus Firmen werden, die international skalieren, entscheidet sich bei Kunden und Kapital, nicht im Mentoring. Wir wünschen uns, dass die Pilotprojekte mit Schweizer Banken, Versicherern und Behörden schnell Realität werden. Das wäre der Beweis, dass Vertrauen hierzulande wirklich ein Geschäft ist.

Quelle: ggba.swiss

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