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Namespace sammelt USD 42 Mio. – Zürcher Team baut die Cloud für KI-Coding-Agenten

Redaktion·8. Okt. 2026·3 Min.
Namespace sammelt USD 42 Mio. – Zürcher Team baut die Cloud für KI-Coding-Agenten
In 30 Sekunden gelesen
  • Namespace schliesst eine Series B über USD 42 Mio. ab, angeführt von Scale Venture Partners.
  • Mit dabei sind NEA, 20VC, Essence, Burst Capital, Susa Ventures und Angels wie Datadog-CEO Olivier Pomel.
  • Der Umsatz wuchs laut Firma in zwölf Monaten um das Achtfache; über 1000 Unternehmen nutzen die Plattform.
  • Die Gesamtfinanzierung liegt bei USD 65 Mio., die Series A folgte sieben Monate zuvor.

Namespace hat USD 42 Mio. eingesammelt. Das Startup mit Team in Zürich baut die Rechenumgebung, in der KI-Agenten Software schreiben und testen. Sieben Monate nach der Series A kommt schon die Series B. Das Tempo sagt viel.

Was passiert ist

Am 5. Oktober 2026 hat Namespace die Series B über USD 42 Mio. bekannt gegeben. Angeführt wird sie von Scale Venture Partners. Die Gesamtfinanzierung steigt damit auf USD 65 Mio. Die Series A war im Frühjahr 2026 von NEA angeführt worden.

Namespace liefert schnelle Umgebungen zum Bauen, Testen und Entwickeln von Software. Dazu gehören Devboxes für KI-Coding-Agenten, ein Ersatz für GitHub-Runner sowie Instanzen für macOS, Windows und Linux. Die Firma betreibt dafür eigene Server-Racks und eine eigene Plattform aus Hardware, Hypervisor und Scheduler. Laut Firma wuchs der Umsatz in den letzten zwölf Monaten um das Achtfache. Über 1000 Unternehmen setzen die Plattform ein, genannt werden unter anderem Ramp, ElevenLabs, Framer, Vanta, DuckDB und Mapbox.

Wer investiert

Scale Venture Partners führt die Runde. Dazu kommen NEA, 20VC, Essence, Burst Capital und Susa Ventures. Als Angel beteiligt sich Olivier Pomel, CEO von Datadog. Das Geld fliesst in die Produktentwicklung und in den Ausbau der Rechenzentren, inklusive der Flotte an Mac-Hardware.

Warum Infrastruktur für KI-Agenten ein Markt ist

KI-Agenten schreiben heute Code, starten Tests und bauen Software. Dafür brauchen sie schnelle, isolierte Umgebungen, und zwar in grosser Zahl. Klassische Cloud-Angebote sind dafür oft zu träge oder zu teuer. Namespace setzt auf eigene Hardware und eine vertikal integrierte Plattform. Das ist aufwendig, schafft aber Tempo und Marge. Besonders interessant ist der Fokus auf Mac-Umgebungen, die laut Firma viele Anbieter nicht abdecken.

Zum Standort: Namespace ist in den USA registriert und arbeitet mit Teams in San Francisco und der Schweiz. CEO Hugo Santos, früher Ingenieur bei Google, lebt in der Schweiz. Wir zählen die Firma daher mit gutem Grund zur Zürcher Szene, nennen aber beide Standorte.

Unsere Einordnung

Das ist ein starkes Signal. Eine Series B nach sieben Monaten gibt es nur bei echtem Marktzug. Achtfaches Umsatzwachstum und Kunden wie Ramp oder ElevenLabs sprechen dafür, dass hier mehr als ein Hype-Produkt entsteht. Infrastruktur ist unspektakulär, aber sie verdient am Boom, egal welcher KI-Anbieter gewinnt.

Für die Schweiz ist es ein Mutmacher. Zürich bringt Ingenieurstalent hervor, das globale Entwickler-Tools baut. Die Kehrseite: Das Kapital und der Firmensitz liegen in den USA. Das ist kein Vorwurf an Namespace, sondern ein Muster. Wer hier Weltklasse-Infrastruktur baut, finanziert sich meist drüben. Gut, dass die Teams trotzdem in der Schweiz bleiben.

Zum Startup

Name
Namespace
Phase
Series B
Letzte Runde
USD 42 Mio. (Series B, 2026)
Kanton
Zürich
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Quelle: namespace.so

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